Kleb einfach einen rauf, sobald du einen Pickel entdeckst, und schon ist alles gut – oder? Nicht ganz. Pickel-Patches wirken auf den ersten Blick vielleicht erstmal unkompliziert (und niedlich), bergen aber durchaus gewisse Risiken. „Die meisten Konsument:innen können ein hydrokolloidhaltiges Produkt ohne Probleme tolerieren. Es kann aber durchaus auch zu allergischen Reaktionen auf das Material oder den Klebstoff kommen“, erklärt die Dermatologin
Dr. Blair Murphy-Rose. „Menschen mit empfindlicher Haut reagieren außerdem vielleicht nicht so gut auf bestimmte Aktivwirkstoffe, wie zum Beispiel Salicylsäure. Wer trockene, empfindliche Haut hat, neigt außerdem eher zu Hautreizungen.“ Soll heißen: Wenn du unter Ekzemen,
Rosacea oder anderen Hauterkrankungen leidest, kann das ein größeres Risiko bedeuten, auf Pickel-Patches eine negative Hautreaktion zu entwickeln. Es ist außerdem sehr wichtig, sie nie auf offene Wunden oder Ausschläge zu kleben. Kontaktallergien auf eine der vielen Inhaltsstoffe, die in solchen Produkten mit Klebstoffen verwendet werden, sind außerdem relativ weit verbreitet. Wenn dir also schon mal aufgefallen ist, dass du auf ein Pflaster mit einem Ausschlag reagiert hast, ist es eine gute Idee, die Patches erstmal am Handgelenk zu testen (oder ganz darauf zu verzichten), bevor du sie im Gesicht verwendest. Achte außerdem darauf, sie immer nur auf saubere, trockene Haut zu kleben.